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Geldtheologie und Finanztheologie (monetary theology)

 

  1. Allgemein der Finanzsektor der Wirtschaft und Gesellschaft als spezieller Teil im Erkenntnisgegenstand der theologischen Wissenschaft.

  2. Im besonderen

    a) die Pastoraltheologie (pastoral theology): Diese versucht Anleitungen dafür zu bieten, wie der Umgang mit Geld im Lichte des von der Religion vorgegebenen Lebenszweckes vom Einzelnen gestaltet werden sollte. Sie gilt als spezielle, auf das letzte Ziel des Menschen ausgerichtete Form der Geldethik.

    b) die Pastoralökonomie: Hier wird nach dem wirtschaftlichen Verbrauch knapper Ressourcen bei sämtlichen seelsorgerlichen Handlungen gefragt, sowie

    c) die Exegese (exegesis: critical explanation and interpretation of a text), und hier im besonderen die Erforschung des Sinngehalts der auf Geld und Reichtum bezüglicher Aussagen in den Grundquellen der Religion (Bibel, Koran).

Je weiter Geschriebenes zeitlich und örtlich dem Leser ferngerückt ist, desto fremdartiger wird es durch seine Sprachlichkeit und Vorstellungswelt. Infolgedessen bedarf es einer fachmännischen Deutung des Sinnes, welchen der Verfasser in die einzelnen Sätze, Ausdrücke und Redeteile - oft gar aus einer heute nicht mehr gesprochenen Sprache - hineingelegt hat. Das gilt besonders auch für den Koran und die Bibel. Beide erscheinen durch die sprachliche Eigenheit und aufgrund der antik-orientalische Anschauungsweise dem modernen Denken fremd. Aussagen wie "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich" (Lk 18,25) bedürfen daher einer Deutung durch den auf diesem Gebiet kundigen Theologen.

Quelle (modifiziert)


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